Schmerztherapie Berlin
Ergotherapie
Schmerzen können, ganz einfach ausgedrückt, als ein unangenehmes, subjektiv wahrgenommenes Gefühl beschrieben werden. Es gibt viele verschiedene Formen und Arten von Schmerzen. Doch egal, wie man Schmerzen klassifiziert, sie stellen eine individuell belastende Situation dar.
Der Weg von einem akuten zu einem chronischen Schmerz
In der Medizin werden akute und chronische Schmerzen unterschieden. Akute Schmerzen entstehen plötzlich, aufgrund eines aktuellen Geschehens und sind ein Warnsignal unseres Körpers. Beispiel: Verbrennen an einer Herdplatte. Wenn Leiden jedoch über längere Zeit bestehen und unabhängig von einer Verletzung sind, sich sozusagen verselbstständigen, spricht man von chronischen Schmerzen. Beispiel: Schmerzen lange nach Verletzung, obwohl die Struktur bereits geheilt ist.
Akute Leiden können sich nach einiger Zeit zu chronischen Schmerzen entwickeln. Der menschliche Körper speichert dann die empfundenen Schmerzen im sog. Schmerzgedächtnis ab. So können beispielsweise längst verheilte Wunden weiterhin weh tun. Dies geschieht, da die Nerven weiterhin Schmerzimpulse an das Gehirn senden, obwohl das schmerzende Geschehen bereits abgeheilt ist.
Dieses unangenehme Gefühl ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deswegen bedarf es gerade in der Schmerztherapie einen individuellen Behandlungsansatz.
Der Weg von einem akuten zu einem chronischen Schmerz
In der Medizin werden akute und chronische Schmerzen unterschieden. Akute Schmerzen entstehen plötzlich, aufgrund eines aktuellen Geschehens und sind ein Warnsignal unseres Körpers. Beispiel: Verbrennen an einer Herdplatte. Wenn Leiden jedoch über längere Zeit bestehen und unabhängig von einer Verletzung sind, sich sozusagen verselbstständigen, spricht man von chronischen Schmerzen. Beispiel: Beschwerden lange nach Verletzung, obwohl die Struktur bereits geheilt ist.
Akute Leiden können sich nach einiger Zeit zu chronischen Schmerzen entwickeln. Der menschliche Körper speichert dann die empfundenen Schmerzen im sog. Schmerzgedächtnis ab. So können beispielsweise längst verheilte Wunden weiterhin weh tun. Dies geschieht, da die Nerven weiterhin Schmerzimpulse an das Gehirn senden, obwohl das schmerzende Geschehen bereits abgeheilt ist.
Dieses unangenehme Gefühl ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deswegen bedarf es gerade in der Schmerztherapie einen individuellen Behandlungsansatz.
Die ergotherapeutische Schmerztherapie
Ergotherapie ist Hilfe
Wenn Beschwerden den Klienten in seinem Lebensalltag einschränken, wird dies zu einem zentralen Thema in der Ergotherapie. Die ergotherapeutische Schmerztherapie ist eine symptombezogene Therapie in der Medizin. Das heißt, die Behandlung richtet sich individuell nach dem Befinden des Klienten. Denn wie oben beschrieben sind Schmerzen subjektiv und dementsprechend ist es zwingend notwendig, dass die Therapie ganz speziell auf den Bedürfnissen des Klienten aufbaut. Demzufolge ist die Auswahl der Behandlungsmethoden auch abhängig von dem klinischen Bild.
Ziele der ergotherapeutischen Schmerztherapie
- Erlernen des Umgangs mit Schmerzen
- Verringerung von Schmerzen
- Schmerzlinderung
- Desensibilisierung
Wichtiges!
Was muss der Ergotherapeut über meine Schmerzen wissen?
- Wo habe ich Schmerzen?
- Wie fühlt sich der Schmerz an?
- Wo tritt der Schmerz auf? (Zeitlicher Verlauf der Schmerzen, Schmerzgeschichte)
- Ist der Schmerz abhängig von bestimmten Aktivitäten?
- Wie beeinträchtigt er mich in meinem Alltag?
Methoden der ergotherapeutischen Schmerztherapie
Vielseitig in der Ausführung
- Desensibilisierung
- Thermische Methoden
- Weiterbewegen im Schmerzbereich
Desensibilisierung
In unserem Körper befinden sich verschiedene Rezeptoren, die Informationen an das Gehirn melden. Beispielsweise Druckrezeptoren, Thermische Rezeptoren, Schmerzrezeptoren etc. Diese können gleichzeitig aktiv sein, jedoch nimmt das Gehirn vornehmlich die intensivsten Reize wahr und schließt andere für einen Moment aus. Durch verschiedene Methoden wird das Schmerzempfinden im Laufe der Therapie herabgesetzt. Das heißt, die Reizschwelle, bis es zum auslösenden Schmerz kommt, höher gesetzt. Dies kann durch die folgenden Methoden erzielt werden.
Thermische Methoden
Bei den thermischen Methoden handelt es sich um Kälte- und/ oder Wärmeanwendungen. Durch Reize auf der Haut des Klienten, kommt es zu einer Überlagerung der Schmerzen. Dies geschieht, da die thermischen Reize (Kälte und Wärme) den Körper von dem Schmerzgefühl ablenken. Naiv ausgedrückt könnte man sagen: Ist die Thermische Irritation groß genug, konzentriert sich der Körper auf die Temperaturwahrnehmung und die Beschwerden treten in den Hintergrund.
Schmerzlinderung durch Bewegung
In der Therapie wird die schmerzende Stelle aktiv oder passiv durch den Ergotherapeuten bewegt. Hierzu gehört auch das herantasten und weiterbewegen in den schmerzenden Bereich. Ähnlich wie bei der thermischen Methode, kommt es auch hier zu einer Irritation des Körpers und damit zu einer Überlagerung des Schmerzes. Wenn man sich das Knie stößt, reibt man anschließend die schmerzende Stelle intuitiv. Durch das Reiben werden die Druckrezeptoren des Körpers aktiviert. Diese suggerieren dem Gehirn, dass es sich um eine Druck- und nicht um einen Schmerzimpuls handelt.
FAQ zur ergotherapeutischen Schmerztherapie
Was ist eine multimodale Schmerztherapie – und wie ergänzt die Ergotherapie diesen Ansatz?
Die multimodale Schmerztherapie ist ein ganzheitlicher Ansatz, der verschiedene Fachbereiche miteinander kombiniert. Die Ergotherapie nimmt dabei eine wichtige Rolle ein: Sie hilft Patienten, gezielt am Umgang mit chronischen Schmerzzuständen zu arbeiten. In vielen Fällen erfolgt die Behandlung in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Physiotherapeuten und weiteren Therapeuten – abgestimmt auf das jeweilige Krankheitsbild.
Wie läuft eine ergotherapeutische Behandlung bei chronischen Beschwerden ab?
Nach einer fundierten Diagnostik wird ein individueller Therapieplan erstellt, der auf die persönlichen Einschränkungen und Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist. Die Behandlung zielt auf die Förderung der Beweglichkeit, die Verbesserung der Lebensqualität sowie auf langfristige Strategien zur Selbsthilfe ab. Ergänzend kommen aktivierende Verfahren und gezielte Übungen zum Einsatz – je nach Verlauf auch in Kombination mit ärztlicher Betreuung.
Welche Rolle spielt die ärztliche Begleitung?
Eine ergotherapeutische Behandlung erfolgt in der Regel auf ärztliche Verordnung. Der behandelnde Arzt erstellt die Diagnose, leitet gegebenenfalls medizinische Fachangestellte zur Mitbetreuung an und übergibt die therapeutische Durchführung an ein interdisziplinäres Team. Auch begleitende ärztliche Gespräche, Befunde oder Verlaufskontrollen können Bestandteil des Prozesses sein.
Welche Beschwerden werden in der Ergotherapie behandelt?
Typisch sind chronische Funktionsstörungen im Bewegungssystem, die den Alltag beeinträchtigen – zum Beispiel durch Überlastung, entzündliche Prozesse oder als Folge bestimmter Erkrankungen. Auch nach Operationen oder längeren Erkrankungen kann eine gezielte ergotherapeutische Nachbehandlung sinnvoll sein, etwa um die Handlungsfähigkeit im Alltag zurückzugewinnen.
Was ist das Ziel der ergotherapeutischen Schmerztherapie?
Zentrale Ziele sind die Aktivierung, die Entwicklung von Bewältigungsstrategien und das Verständnis für die eigenen körperlichen Prozesse. Dabei werden individuelle Therapieansätze gewählt, um Beschwerden zu lindern, die Lebensfreude zu stärken und Fortschritte spürbar zu machen – Schritt für Schritt und immer abgestimmt auf den Menschen, nicht nur das Symptom.
Wissenswertes rund um die Schmerztherapie bei physioup
Unsere ergotherapeutische Schmerztherapie ist Teil eines interdisziplinären Ansatzes, der auf Zusammenarbeit und gezielte Koordination aller beteiligten Fachbereiche setzt. Gemeinsam mit Fachärzten und medizinischen Fachangestellten wird ein individueller Therapieplan erstellt – immer auf die relevanten Faktoren und das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt.
In komplexeren Fällen, etwa nach einer Operation oder bei chronischen Schmerzerkrankungen, kann eine Kombination aus Bewegungstherapie, manuellen Verfahren und alltagspraktischen Übungen besonders hilfreich sein. Ziel ist stets eine effektive Behandlung, die langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Auch die medikamentöse Unterstützung wird – falls nötig – in enger Abstimmung mit dem behandelnden Arzt geklärt. Bei Bedarf kann eine Anbindung an ein Schmerzzentrum oder die weitere Versorgung durch eine Klinik oder einen Fachbereich für Schmerzmedizin erfolgen.
Unser Team aus erfahrenen Therapeuten begleitet Sie dabei aktiv – vom ersten Gespräch über die Aufnahmeuntersuchung bis zur regelmäßigen Auswertung der Fortschritte. Die Beurteilung der Symptome und Beschwerden erfolgt dabei auf Augenhöhe und mit einem klaren Fokus: Ihre Beweglichkeit zu steigern, Einschränkungen zu lindern und neue Lebensfreude zurückzugewinnen.
Für eine Terminvereinbarung oder Fragen zur ambulanten Schmerztherapie stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Fazit: Schmerztherapie bei physioup – auf einen Blick
Unser Ziel ist es, Menschen mit akuten und chronischen Beschwerden ganzheitlich, individuell und wirksam zu begleiten. Dafür setzen wir auf ein interdisziplinäres Konzept, fundierte medizinische Diagnostik und moderne therapeutische Verfahren – stets abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation unserer Patienten.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer zentralen Leistungen im Bereich der Schmerztherapie:
- Multimodale Schmerztherapie mit Einbindung von Ärzten, Therapeuten und medizinischen Fachangestellten
- Behandlung nach Operationen, bei Erkrankungen des Bewegungssystems oder langanhaltenden Beschwerden
- Gezielte Diagnostik, Beurteilung und Erstellung eines persönlichen Therapieprogramms
- Regelmäßige Auswertung von Fortschritten und Befunden im Rahmen des Therapieplans
- Verfahren wie Bewegungstherapie, manuelle Techniken oder thermische Reize zur Aktivierung und Linderung
- Beratung zu medikamentöser Unterstützung in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten
- Hilfreiche Strategien für den Alltag – zur Verbesserung der Lebensqualität, Mobilität und Leistungsfähigkeit
- Versorgung auch bei Beschwerden an Schulter, Gelenken oder Sprunggelenk – z. B. nach arthroskopischen Eingriffen
- Bei Bedarf: Weiterleitung an spezialisierte Kliniken oder Schmerzzentren zur erweiterten Betreuung